Agility

Agility entstand als Pausenfüller der Crufts Dog Show 1977 in England. Der Brite Peter Meanwell orientierte sich dabei am Springreiten der Pferde und entwickelte ein kleines Springturnier für Hunde. Diese kleine Vorführung begeisterte die Zuschauer und eine neue Sportart war geboren. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich es in Europa und dannach weltweit.

 

Was muss des Team Hund-Hundeführer nun bei Agility machen?

Ziel ist es, dass beide einen Parcours möglicht fehlerfrei durchläuft. Auf einem Turnier gibt es pro Tag min. 2-mal die Möglichkeit mit seinem Hund einen PArcour zulaufen. Einmal den Agility-LAuf (A-Lauf) und einmal den Juming (J-Lauf). Der Unterschied liegt  darin, dass im Juming keine Kontaktzonengeräte aufgestellt werden.

 

Die Kontaktzonengerate sind:

Der Steg, die Wippe und die A-Wand. Alle drei Geräte besitzen am Auf- und Abgang anders farbige Zonen, die der Hund mit mindestens einer Pfote betreten muss.

In beiden Pacoursarten können folgende Geräte auftauchen:

Sprunghürde, Wand, Viadukt, Slalom, Doppelsprung, Weitsprung, Reifen, fester Tunnel, Stofftunnel und Tisch.

 

Neben den Unterschiedlichen Parourarten, gibt es eine Unterteilung in der Größe, Leistugsstufe und Alter.

 

Größenklassen: Small (bis 35 cm), Medium (ab 35 cm), Large (ab 43 cm)

Leistungsklassen: A0 (freiwillig) , A1, A2, A3

Altersklasse: Senioren (freiwillig, für Hunde ab 6 Jahre)

Meine Anfänge...

...im Agility begann ich mit meiner kleen Mimi.

Eigentlich war sie schon im Seniorenalter als ich mit ihr auf dem ersten Turnier lief das war 09.12.2007.

Nachdem wir 2005 unsere BH bestanden haben, fingen wir an Agility zu betreiben. Unsere ersten Schritte sahen bestimmt nicht perfekt aus und den Hund rechts führen hatte ich mir auch einfacher vorgestellt. Aber wir hatten Spaß dran. 2007 hatte ich mein erstes Seminar, danach war mein Ehrgeiz geweckt und das erste Turnier wurde gemeldet. Nachdem dann auch der Slalom so halbwegs funktionierte wagten wir uns auch in die A1/medium.

Ein ganzes Jahr dauerte es bis Aischa ihren ersten Start hatte. In der Zeit war ich mit Mimi auf einigen Turnieren unterwegs. Da es bei ihr oft Tagform abhängig war, wie wir gelaufen sind, war manchmal echt nicht ganz einfach. Teilweise kam schon der kleine Dickkopf durch. Auch musste unbedingt bei fast jedem Lauf der Richter oder ein Parcourshelfer angebellt werden oder eine Hürde wurde einfach mal nicht gesprungen :o) Das war manchmal schon frustriend, aber die Kleene hatte Spaß dran. Nachdem wir in die A2 aufgestiegen waren. Hing es irgendwie an der Zeit. Wir schafften es einfach nicht mit den anderen jungen hüpfern mitzuhalten und so kam es das die Entscheidung fiel zu den Senioren zu gehen. Der Vorteil: wir hatten keinen Slalom mehr und liefen dadruch viel entspannter. Zum ersten Nikolausturnier in Radebeul 2009 beendete Mimi ihre Agility-Turnier-Karierre. Man merkte ihr schon an, dass es ihr mit der Zeit keinen mehr Spaß machte. So wurde sie eben ein Trainings-Agility-Senior-Hund, da sie beim Training eindeutig mit mehr Elan dabei ist.

Mit Aischa hatte ich natürlich ein ganz anderes Kaliber an meiner Seite und man musste ich rennen... :-) Auch sie war/ist ein Späteinsteiger in den Agility-Sport. Aber nichts desto trotz haben wir es in die A3 geschafft. Wie wir dahin gekommen sind könnt ihr in unseren Berichten lesen ;-)

 

Viel Spaß...